Aktuell ...mein kleines Konzert Tagebuch

Es ist Sommer 2018. Ein auftrittsarmer Frühling liegt hinter mir. Martin Krüger und ich haben dieses Jahr erst zwei Konzerte zusammen gespielt. "Singende Poeten" im März und die Zelt-Lieder-Nacht im Mai. Bei den "Singenden Poeten" durfte ich Manfred Maurenbrecher kennen lernen. Er ist ein richtig guter Musiker und Liedermacher und wir haben uns gut verstanden. Als Mensch habe ich ihn mit seiner liebenswerten und netten Art schätzen gelernt. Bei der Zelt-Lieder-Nacht durfte ich Bekanntschaft mit Dominik Plangger machen. Er liegt musikalisch und mit seinen Texten auch sehr auf meiner Wellenlänge. Ein unkomplizierter und netter Typ ohne Starallüren. Nun stehen zwei "Sommerkonzerte" an. Am 29.Juni spielen Martin und ich in der Musikkneipe in Frbg. Weingarten auf. Am 28. Juli fahre ich allein nach Blaubeuren und werde im Rahmen eines kleinen Liedermacherfestivals dort gastieren. Nach der Sommerpause geht es dann aber gut weiter. Drei Konzerte im September, ein Konzert im Oktober im Bahnhöfle Münstertal und danach die kleine "Ruhpott Tour", auf die ich mich besonders freue. 

Hallo!!! Ja, ich habe schon lange nichts mehr über meine Auftritte geschrieben. Es gab 2017 schon einige tolle Konzerte. Das Tagebuch immer aktuell zu halten erfordert Zeit, die ich nicht immer habe. Daher hier eine kleine Zusammenfassung: Ich beginne mal mit dem letzten Konzert mit Dirk Herzig im Bolando in Bollschweil. Ein toller Abend, der etwas nachdenklich endete. Viele Jahre haben Dirk und ich zusammen musiziert. Nun will er eigene Wege gehen und wir haben uns an diesem Abend sowohl auf der Bühne als auch nach dem Konzert, lange nachdem die letzten Gäste gegangen sind, verabschiedet. Es war eine schöne Zeit.

Dann dauerte es nicht lange und Martin Krüger aus Freiburg meldete sich bei mir. Wir trafen uns und merkten gleich,  dass es musikalisch und menschlich passte. Ein paar Proben und wir waren bereit für den ersten gemeinsamen Auftritt in Staufen. Warum Staufen? Weil ich im März 2017 nach Staufen gezogen bin und ich mich gleich den Staufener Bürgern als Liedermacher vorstellen wollte. Im Stubenhaus spielten Martin und ich unser erstes Konzert. Es kamen ca 70 Besucher und es war toll!!!

Weiter ging es mit Konzerten in Grunern, auf der Zelt-Lieder-Nacht in Müllheim, in Freiburg, Hartheim und in Heitersheim. Dann kam die Sommerpause. Für mich eine kreative Zeit um neue Songs zu schreiben. Singender Poet ist ein Song, au dem dann auch die Idee zu einer Konzertreihe entstanden ist. Nach der Pause ging es mit einem ersten Auftritt in Neuenburg am Rhein los. Spätsommer Open Air in den Rheingärten. Zu Beginn des Konzert kamen immerhin ca 60 Besucher. Nach der Pause sind jedoch viele gangenen, weil es einfach zu kalt wurde. Schade, dass sich der Sommer schon so früh verabschiedet hatte.

Jetzt freuen wir uns auf den 10. Oktober in Staufen. "Singende Poeten". Zusammen mit Jan Degenhardt und Christoph Reicho aus Wien werden wir einen poetischen Liederabend gestalten und hoffen auf viele Zuhörer! Das Konzert findet im historischen Spiegelzelt in Staufen statt. Vielen Dank an die Stadt Staufen,  insbespondere an Germar Seeliger, der das alles ermöglicht.

 

 

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Hallo und herzlich willkommen im Liedermacher Jahr 2016. Die erste und wichtigste Neuigkeit: Ab sofort wird mich Martin Hess am Kontrabass bei meinen Konzerten begleiten. Ich trete somit als Trio auf,  wenn Dirk Herzig und Martin Hess beide dabei sind. Wir freuen uns schon auf tolle Konzerte zu dritt!

Letztes Konzert im Jahr 2016 im Schlosskeller Emmendingen:

Es sind noch zwei Tage bis Jahresende. Dirk muss sich leider krank melden, sodass Martin und ich das letzte Konzert 2016 alleine spielen. Angekündigt sind wir im Vorprogramm der Emmendinger Uralemannen "Goschehobel". Der Schlosskeller füllt sich und um 20:30 ist der gefüllte Saal gespannt auf den Liedermacher WoGer aus dem Markgräflerland. Die ersten beiden Songs "Trouba Dur" und "Total gerechte Welt" kommen gut an. Gelächelt und geschmunzelt wird bei "Im Markgräflerland" und leise Stimmung kommt beim Ritter Otto aus Staufen auf. Der Roski Song "Ballade von der Freundschaft" bringt die Leute dann richtig zum Lachen und auch in Stimmung. Danach wird es ernster.  "Dei Anderen " lockt bei dem einen und anderen ein Kopfnicken hervor,  während die Leute bei "Glanz von Istanbul" sehr bedächtig zuhören. Und auch bei der Premiere von "Lass es Frieden sein" kommt dankbarer Applaus, weil das Lied vielen aus der Seele spricht. Dann kommt auch schon der lezte Song, wo Martin und ich nochmal alles geben. "In meinem kleinen Zimmer" weckt die Leute auf und bringt auch Stimmung ins Gewölbe. Insgesamt ein gutes STelldchein in Emmendingen, bei dem die Zuhörer aber dann doch auf ihre "Goschehobel" gewartet haben. Der Reporter vom "Emmendinger Tor" schreibt in seinem Bericht kurz: Für den musikalischen Aufgalopp sorgte an diesem Abend der Solokünstler Wolfgang Gerbig – genannt „WoGer“ aus dem Markgräflerland. Mit Westerngitarre und hochdeutschem Akzent sang er hochaktuelle Songs über Politik, Frieden, Rassismus, Flüchtlinge und den Rechtsruck in Europa. Schönste Zeile im Lied „Die Anderen“: „Lasst uns bloß nicht schon wieder so tun, als sei nichts gewesen. In diesem und in früheren Leben haben wir doch so viel erlebt. Laßt uns bloß nicht schon wieder hören auf die hetzenden Worte einer ewig gestrigen Horde, die stets die Schuld auf andere schieben will.“ Daniel Gorzalka

Foto von Daniel Gorzalka, Emmendinger Tor

Erstes großes Hauskonzert in Tunsel am 19.11.2016: 

Ja ich habe meine Tunseler Mitbürger und -bürgerinnen eingeladen. Und es sind ganz schön viele gekommen. Über 100 Gäste waren in die Atelierhalle meiner lieben Nachbarn Erika und Andy gekommen. Liebevoll und künstlerisch geschmückt. Getränke und Speisen mit Herz ausgesucht. Es war eine tolle Atmosphäre und ein sehr schönes Konzert mit Dirk. Leider ohne Martin, der an dem Abend nicht konnte. Leider gibt es bisher noch keine Fotos vom Konzert. Ein netter Herr aus Eschbach hat Fotos gemacht und wollte sie mir auch schicken. Vielleicht kommen sie noch??!!

Auftritt am 18.11.2016 im Cafe Artis in Heitersheim. 

Vielen Dank an Madame Majewski für den tollen Abend und das tolle 3-Gänge Menu!!! Hier die Pressekritik. Wieder einfach nur toll!!!!

Auftritt im Neuenburger Salmen am 04.11.2016. 

Es war sehr schön, wenn auch eng im Salmen. Der Kontrabass braucht eben doch seinen Platz. Hier die Pressekritik von der Badischen Zeitung. Einfach toll!!!!

Auftritt im Bürgerhaus Gallenweiler am 04.Juni 2016:

Eine kleine Zwischenbilanz: Es wurde richtig gut Werbung gemacht für das Konzert. Warum dann letztendlich nur 25 Besucher gekommen sind, weiß man wieder einmal nicht genau. Es ist aber immer das gleiche Resumee: Es war ein tolles Konzert! Denen, die es miterlebt haben, hat es sehr gut gefallen! Danach ist es immer schade und auch die Veranstalter fragen sich, warum die Resonanz so gering war. Ich denke, es ist in der doch sehr verkommerzialisierten Kulturlandschaft leider so, dass ein Kulturkonsument eher bereit ist, einen höheren Preis für einen ihm bekannten Kulturschaffenden zu zahlen. Wenn er sich dann entschließt, einen Kulturabend zu verbringen, will er auch wissen, was ihn erwartet. Ich denke, das ist die Grundhaltung unserer Konsumgesellschaft. Diese doch nicht neue Erkenntnis trägt mich immer wieder zu dem Ergebnis: Ich werde noch sehr viele Konzerte in kleinen Rahmen geben müssen (wenn es die Veranstalter nicht nur finanziell mittragen können). Ein gewisser Bekanntheitsgrad und eine gewisse Qualitätsgarantie muss ich mir hier im Markgräflerland noch erarbeiten. Also sage ich mir: weitermachen! Liebe Leute, ich freue mich weiterhin auf jeden Besucher und auf jede Besucherin, der und die zu meinen Konzerten kommt!!!

 

Auftritt im Cafe Artis in Heitersheim am 15.05.2016

Großes Kompliment an Frau Majewski, der Leiterin des Cafe Artis in Heitersheim. Sie hatte diese tolle Aktion "Tag der Inklusion" organisiert und mitgestaltet. Wir durften alles Liedermacher Trio das Hauptprogramm bestreiten. Es war anfangs ein volles Cafe mit aufmerksamen, ehrenvollen und dankbaren ZuhörerInnen. Uns hat es sehr viel Spass gemacht!!!!

 

Die große Markgräfler Zelt-Lieder-Nacht - schön war´s!!!

Viele Fotos und Infos gibt es unter:  www.zeltliedernacht.de 

 

Auftritt am 09. April 2016 im Schlosskeller Emmendingen

Ach ja, irgendwie ist es immer wieder schade, wenn nur so wenig Menschen den Weg zu unseren Konzerten finden. Es war trotzdem schön und die, die dort waren, fanden es toll. Vielen Dank an die Damen, die das Konzert organisiert haben. Wir kommen gerne wieder!

Auftritt am 12. März, 15h bei der Anti Pegida und -AfD Kundgebung in Breisach:

 

DIE GEDANKEN SIND FREI....
LIebe Freunde.Die zahlreichen journalistischen Recherchen über die Einstellungen, Meinungen und Denkweisen von Menschen, die sich zur AfD bekennen und sich als Parteiangehörige oder als Wähler sehen, verleiten mich zu folgende Gedanken, die ja bekanntlich (noch) frei sind: 

Genau das, was von den Menschen geäußert wird, auch von Mitgliedern des sogenannten Bildungsbürgertums, ist das Gefährliche an den Einstellungen, Meinungen und Gedanken der Drahtzieher bei der AfD. Es bröselt die Strukturen der humanistischen, aufgeklärten und demokratischen Denkweisen z.B. von westlichen Kulturen auf und lehnt sich an die der nationalsozialistischen Denkstrukturen an. Das macht mir als Demokrat und sozial denkender Mensch Unmut und Angst!!! 

Jeder einzelne, der das vestanden hat, muss nun ein Zeichen setzen, damit wir mit einer geballten gesellschaftlichen Mehrheit und mit all unserer Kraft dagegen angehen. Überall: in der Nachbarschaft, am Arbeitsplatz, in den Schulen, beim Einkaufen, in den Parteien, in den Kirchen, in der Verwandschaft und im Freundeskreis. Überall müssen nun Zeichen gesetzt werden: "Nein, die Mehrheit der Menschen will das Gedankengut der AfD, der NPD, der Republikaner und all derer Splittervereinigungen nicht!!!!!!!!! 

Helft alle mit, dass dieses Gedankengut nicht weiter verbreitet wird! Denn auch diese Gedanken sind leider frei, haben aber in ihrer Extremform schon Millionen Andersdenke in den Tod getrieben. Euer WoGer

Auftritt bei der DGB Kundgebung in Müllheim, gestern 05.03.2016:

Es sind etwa 70 Menschen gekommen um bei der Kundgebung gegen Hass und Rassismus dabei zu sein. Der große Markgräfler Platz hat die Interessierten zu einer kleinen Gruppe werden lassen, die sich etwas verloren im Halbkreis um das Zelt aufgestellt hatten. Mit dem WoGer Trio haben wir dann auch für gute Stimmung sorgen können. Unsere extra für das Thema ausgewählten Songs wie "Die Anderen", "Dann kam der Tag" oder "Dumme Wölfe" kamen sehr gut an. Ein neuer Song, der am Vortag erst fertig wurde, stiess auf sehr großes Interesse: "Und was machst du? Vielen Dank an alle, die dabei waren. Ich, Dirk und Martin wollten ein Zeichen setzen!!!! Vielen Dank an Philip für den guten Sound!

Mein erster Auftritt wird am Sonntag, 24. Januar beim Jahreskonzert gegen Fessenheim sein. Wie letztes Jahr ruft das Aktionsbündnis "Fessenheim stillegen. Jetzt" dazu auf. Ich werde auch wieder vor den Toren des AKW meine Songs spielen. Kommt alle vorbei!!!

Es war kalt und regnerisch an diesem Vormittag vor den Toren von Fessenheim. Es war unklar, ob Martin und ich auf den Hänger steigen und spielen, weil es immer wieder angefangen hat  zu nieseln. Das wäre für Kontrabass und Gitarre nicht gut gewesen. Wir sind dann doch raufgegangen und es hat in diesen 30 minuten nicht geregnet. Ich war auch sehr froh, dass wir den Menschen, die gekommen waren um den Widerstand mit Musik zu feiern. Es herrscht eine zuversichtliche Stimmung. Fessenheim soll abgeschaltet werden. Wann, na ja, warten wir ab. Die Leute waren aber gut drauf  und haben gefällig gelacht, genickt und mitgesungen. Es hat uns gefallen!!!

 

Große Vorfreude auf ein Konzert im Ruhrgebiet. Am 20. Februar sind Dirk und ich nach Gladbeck, meiner Heimatstadt eingeladen. Auch mein Bruderherz ist musikalisch sehr aktiv und organisiert dort seit Jahren eine "Nacht der LIeder", bei der er auch selber mit Freunden musiziert. In diesem Jahr bin ich als Gast aus dem Markgräflerland eingeladen. Wir freuen uns wirklich sehr darauf.

Super Auftritt im Ruhrpott: Samstag, 20. Febr, 6 Stunden Autofahrt von Bad Krozingen nach Gladbeck. Wir sind gut durchgekommen und erreichen das Bonhoefferhaus in Gladbeck um 16 Uhr. Gleich Sachen ausgepackt, danach 1 Stunde Zeit zum Frischmachen und Einsingen zu Hause bei meinem Bruder Norbert. Dann zum Soundcheck wieder auf die Bühne. Tolle Bühnendeko. Dank an Sven, der das Licht am Abend macht. Toller Sound. Dank an Arne, der mit seiner Anlage für einen guten Sound auf der Bühnen und im Saal sorgt. Nach dem Soundcheck in den Backstage zum Schnittgen Essen. Lecker gemacht von den Damen,  die uns und die 220 Besucher versorgen. Um 20:10 Uhr dann auf die Bühne. Der Saal ist rappel voll. Norbert ist der Organisator und kündigt Dirk und mich dann an. Wohlwollender Applaus. Wir beginnen mit "Die Anderen" und ernten den ersten fetten Applaus. Kam gut an. Dann weiter mit Ritter Otto,  Die Zeit ist ein garstig Ding. Die Leute werden warm und sind uns wohl gesinnt. Bei Grundschullehrer kommt Stimmung auf. Die Leute lächeln sogar. Bei "In meinem kleinen Zimmer" singt und klatscht der Saal mit. Kam sehr gut an. Auch bei "Warum warten" stimmt der Saal wohlwollend und nickend ein und singt sehr schön mit. Dann die Zugabe: "Ein Leben lang". Wieder wird kräftig mitgesungen und geklatscht. Letztes Lied: ..."dann ist es um mich herum ganz plötzlich mucksmäuschen still". Die Leute schließen die Augen und geniessen. Toller und langer Applaus. Dirk und ich sind beeindruckt und geniessen den Abgang. Super Konzert!!!! Vielen Dank Gladbeck. Wir kommen gerne mal wieder!

In der Umbaupause gehe ich direkt zum CD Stand. Viele kommen zu mir und bedanken sich für die schönen Lieder und die ansprechenden Texte. Rekord: 30 CDs werden verkauft und die meisten wollen eine Signatur von mir. Herrlich. Ich fühle mich das erste Mal wirklich angenommen und habe das Gefühl, meine Songs sind in den Köpfen und Herzen der Leute hier in Gladbeck angekommen.

 

 

Ebenfalls große Vorfreude auf die 1. Markgräfler Zelt-Lieder-Nacht in Müllheim. Ich bin sehr beschäftig, dieses Event zu organisieren und es macht mir viel Spass. Es wird eine eigene Homepage zum Event geben. Sponsoren, Künstler und Unterstützer stehen bereits fest. Ich kann Euch einen tollen unvergesslichen Abend in Zirkuszelt Atmosphäre versprechen. Liedermacher, Songpoeten, Songwriter werden politische, sozialkritische, lyrische und poetische Lieder singen und spielen. Am Freitagabend, 15.04. wird um 18:30 Einlass sein. Um 19:00 Uhr geht es los. Die Karten kosten im Vorverkauf 13,- Euro und an der Abendkass 15,-Euro. Ende wird etwa 23:30 Uhr sein. Wir freuen uns auf ein hoffentlich volles Zelt, was mit 400 Sitzplätzen bestuhlt sein wird. Weitere Infos folgen in Kürze auf der Zelt Lieder Nacht Homepage. Es wird Vorverkaufsstellen im Markgräflerland geben.

 

Letztes Konzert 2015 in Müllheim

Ja, es war doch ein schönes Jahr 2015. Wir hatten viele interessante, schöne, abwechslungsreiche Auftritte in ganz Südbaden. Die Presse hat viel berichtet und einige Menschen haben nun gehört, dass es den Liedermacher WoGer aus dem Markgräflerland gibt. Unser letztes Konzert spielen wir in Müllheim im "PUrpUr", ein kleines Cafe/Bistro/Lounge, wo viele junge Leute verkehren. Sonntag nachmittags ist Matinee Zeit für etwas ruhigere Kultur.  Wir haben fleißig Werbung gemacht und hoffen, dass noch einmal viele Bekannte, Freunde und Fans, aber auch viele neue Menschen kommen, die neugierig sind und uns live hören wollen. Wir sind gespannt!

Es ist Sonntag, 13.12.2015, 18 Uhr im  Purpur.....leider sind nicht so viele Menschen gekommen. Aber die, die gekommen sind, haben toll mitgemacht. Für uns war es ein schönes Konzert. Ich habe mich bei meinen Songs sehr sicher gefühlt. Langsam merke ich die Routine und Sicherheit. Meine zwei neuen Lieder "Hier im Markgräflerland" und "Legende vom Ritter aus Staufen" kommen gut an. Wir werden sie auf jeden Fall ins Programm aufnehmen. Ein tolles Geburtstagsgeschenk war das Porträt über mich in der Zeitung "Zum Sonntag":

 
Ausflug nach Freiburg
Am 05. Dezember waren Dirk und ich im Freiburger Rieselfeld im Cafe "Cello" zu Gast. Um 20 Uhr sah es dann erst garnicht so aus, als ob Rieselfelder Bewohner Interesse an einem Liedermacher hätten. Aber dann kamen nicht nur ein paar bekannte Gesichter, sondern auch einige Neugierige, aber auch Stammgäste, die essen, trinken und quatschen wollten. Als Liedermacher erfährst du dann eine große Herausforderung. Nämlich, diese Gäste nicht zu vergraulen, im Gegenteil: sie zum zuhören bringen. Und das ist uns bei unserem Liede "Ich dreh mir diese Welt" auch geglückt. Es war wirklich mucksmäuschen still. Vielen Dank an Marcello für den schönen Abend und den leckeren Wein! Wir kommen gerne wieder!
(leider keine Fotos.....schaaaaade)
 
 
Konzert im Hartheimer Salmen:
Schön war es im Salmen in Hartheim!!! Viele nette Leute vom Verein kümmern sich dort um anspruchsvolle Konzertabende. Unser Auftritt dort war nach langer Zeit eine willkommene Abwechslung. "Mal wieder ein Liedermacher, der was zu sagen hat" sagte mir ein Gast nach dem Konzert. Überhaupt waren die meisten Besucher Menschen, die wir nicht kannten. "Ich würde nächstes Mal auf jeden Fall wiederkommen und es auch weiterempfehlen" kommentierte ein anderer Gast den Auftritt und klopfte mir dabei auf die Schulter. Hartheim hat richtig Mut zum weitermachen gemacht! Danke an Volker und alle Mitglieder, die an dem Abend da waren und geholfen haben!
 
Juchhu...unsere erste Konzertkritik.

Das macht Mut zum Weitermachen!!!!

Badische Zeitung, 12.11.2015:

 

Oft heiter, aber immer mit einer gewissen Tiefe
Der Liedermacher Wolfgang Gerbig präsentiert sein neues Programm im Neuenburger Salmen.

 

Unterhaltsam, ohne ins Schwankhafte abzudriften – so gab sich der Liedermacher Wolfgang Gerbig im Neuenburger Salmen. Foto: Dio Müller

 

NEUENBURG AM RHEIN. Ein neuer Stern geht auf am musikalischen Himmel über dem Markgräflerland. Oder besser gesagt, er kommt wieder. Musiker Wolfgang Gerbig alias "Woger" hat nach einer langen Pause von der Liedermacherei sechs neue Songs aufgenommen. Im Gasthaus Salmen sang er in gemütlicher Atmosphäre Neues und Altes und kündigte eine Tour durchs Markgräflerland für das nächste Jahr an.

Gut 30 Zuschauer waren zu dem Hautnah-Konzert in den Salmen gekommen. Mehr Platz wäre in dem kleinen Gastraum auch nicht gewesen. Gerbig unterhielt sich schon vor Konzertbeginn ungezwungen mit seinen Gästen. Der Mann mit der Gitarre ist vielen kein Unbekannter, denn musikalisch aktiv ist Gerbig schon seit Jahrzehnten. Nachdem sich seine Cover-Band aufgelöst hatte, war für ihn klar: Er geht wieder als Liedermacher an den Start. "Ich möchte der Liedermacher fürs Markgräflerland werden". Für diese Ankündigung bekam Gerbig erst mal Applaus. Denn, so sagt er selbst, gebe es in der Region nichts dergleichen. Zumindest nicht auf Hochdeutsch. Der Musiker, der ursprünglich aus dem Ruhrgebiet kommt, lebt in Tunsel und findet das schöne Markgräflerland inspirierend. Kein Wunder also, dass einige seiner Songs einen gewissen Heimatbezug haben. So zum Beispiel auch "Mond über Tunsel", in dem er die Geschichte von den Mönchen des Klosters St. Trudpert erzählt. "Das liegt im schönen Markgräflerland, wo einst unter Mönchen ein Saufgelage stattfand", heißt es darin. Regionale Bezugspunkte wie der Belchen, das Tunseler Wirtshaus oder die Kirche ziehen sich durch viele Songs.

Begleitet wird Gerbig an diesem Abend von Dirk Herzig am Keyboard, Akkordeon und mit Backgroundgesang. Gerbig selbst spielt auf der halbakustischen Gitarre. Vom Singer-Songwriter-Genre distanziert er sich jedoch. Das liegt vor allem an seinen Themen. Liebe ganz selten, dafür regelmäßig Politik, Heimat und auch Autobiografisches. So singt er oft von seinen heiteren und bewegenden Erlebnissen, die er bei der Arbeit mit Kindern hat. Die Zuhörer lädt er mit dem Lied "In meinem kleinen Zimmer" auch in sein Tonstudio ein. "Da stehen zwei Gitarren und ein Computer", erklärt er und animiert das Publikum zum Mitsingen. Interaktiv und augenzwinkernd ist auch sein Lied über das Älterwerden. Mit Rasseln und Raschelei steuerten die Zuschauer die Percussion bei, zum Text "Mit 50, reicht die Zeit da noch aus?".

Professionell und sympathisch, unterhaltsam, ohne ins Schwankhafte abzudriften – Gerbig macht sein Ding ziemlich gut. Seine Texte sind oft heiter und immer von einer gewissen Tiefe. Mit den eingängigen aber keineswegs abgedroschenen Melodien gehen die runter wie neuer Süßer. Man mag ihm einfach gerne zuhören, auch über längere Zeit. Dem Publikum hatte das gemütliche Konzert offensichtlich gefallen, es gab anhaltenden, aufrichtigen Applaus. Gerne gab der Liedermacher eine Zugabe. In den nächsten Wochen spielt er weitere Konzerte in Müllheim und Umgebung. Und für das nächste Jahr ist sogar eine Tour durchs Markgräflerland geplant. In den kleineren Ortschaften wie Britzingen und Buggingen freut sich Gerbig über Tipps zu möglichen Aufführungsstätten.

Konzerte: 14.11., 20 Uhr im Gasthaus Salmen in Hartheim, Samstag, 13.12., 18 Uhr in Müllheim in der Bar Purpur

 

 

 

Tolles Konzert im Salmen in Neuenburg

Alle waren zufrieden: Dirk und ich als Musiker, die Zuhörer, die Wirtin und auch die Presse. Es war eine tolle Stimmung in der Kneipe. Dagmar, die Wirtin meinte, es sei bei einem Konzert selten so ruhig gewesen und die Leute hätten wirklich zugehört. Das kann ich nur bestätigen und will mich an dieser Stelle auch bei allen, die dabei waren, bedanken.  Es war ein toller Abend mit Euch zusammen. Vielleicht sehen wir uns ja am Samstag im Salmen Hartheim? Ich würde mich sehr freuen!

Interview in der Badischen Zeitung vom 29.10.2015

"Über Liebe singe ich eher weniger"

BZ-INTERVIEW mit dem Liedermacher Woger, alias Wolfgang Gerbig, der nach langer Pause eine neue CD aufgenommen hat.

  1. Wolfgang Gerbig Foto: Privat

 

MÜLLHEIM. Lange war es still um den Liedermacher Wolfgang Gerbig. Jetzt hat der Mann an der Gitarre, der auf der Bühne als "Woger" auftritt, sechs neue Titel eingespielt. Über die Liedermacherei, Heimat und politische Songs sprach Julia Jacob mit dem Musiker aus Tunsel, der am Freitag im Gasthaus Warteck in Niederweiler auftritt.

 
BZ: "Irgendwann ist es Zeit" ist der Titel ihrer neuen CD – Zeit für was?

Gerbig: Um wieder als Liedermacher aufzutreten. Mit der Liedermacherei habe ich eine lange Pause gemacht, über 30 Jahre ist das nun her. Meine Anfänge liegen in den 80er Jahren. Damals war die Zeit der Friedensmärsche. Später habe ich dann noch eine Tour mit Jan Degenhardt gemacht. Studium, Familie und Arbeit haben die Liedermacherei dann aber etwas in den Hintergrund gerückt, die Leidenschaft für die Musik aber ist geblieben.

BZ: Wieso kehren Sie ausgerechnet jetzt wieder zu den Wurzeln zurück?

Gerbig: Die letzten zehn Jahre habe ich in einer Coverband gespielt. Als diese sich nun aufgelöst hat, war für mich klar: Ich mache mit meiner eigenen Musik weiter.
BZ: Um was geht es in Ihren Liedern?

Gerbig: Eine bestimmte Richtung gibt es nicht. Ich schreibe über das, was mich beschäftigt. Den Song "Die Anderen" beispielsweise habe ich nach der ersten Anti-Pegida-Demo in Dresden geschrieben.

BZ: Das klingt nach einem politischen Ansatz.

Gerbig: Ich sehe mich durchaus in der Tradition politischer Liedermacher wie Hannes Wader. Allerdings liegt mein Schwerpunkt nicht ausschließlich in diesem Bereich. Meine Songs sollen Inhalte haben, aber eben nicht nur politische. Ganz klar grenze ich mich hingegen vom Singer und Songwriter-Grenre ab. Über Liebe singe ich eben eher weniger. In meinen Liedern geht es um die Arbeit mit Kindern, auch Biografisches wird verarbeitet. Und ich singe über Land und Leute.

BZ: Ist Heimat für Sie ein Thema?

Gerbig: Mein Ziel ist es durchaus, als Liedermacher des Markgräflerlandes in den Köpfen und Herzen der Menschen anzukommen. Ich fühle mich in der Gegend heimisch, auch wenn ich ursprünglich aus dem Ruhrgebiet stamme. Aktuell habe ich zwei Songs, die Bezug auf die Region nehmen, im Programm. Der eine trägt den Titel "Mond über Tunsel", der andere ist "Hinterm Kirchturm". Heimatlieder sind das aber nicht, vielmehr greife ich Geschichten auf, die in der Region spielen.

BZ: Wie geht es weiter?

Gerbig: Nächstes Jahr möchte ich mit meinem Programm durch das Markgräflerland touren. Außerdem soll es eine Nacht der Lieder geben, die ich gemeinsam mit dem Verein Kultig organisieren möchte. Es ist der Versuch, die Liedermacherei wieder ins Markgräflerland zu bringen, da lief in den letzten Jahren meiner Meinung nach zu wenig.


Konzerte: Am Freitag 30. Oktober, Gasthaus Warteck, Niederweiler; Samstag, 7. November, 20 Uhr, Gasthaus Salmen, Neuenburg; Samstag, 14. November, 20 Uhr, Gasthaus Salmen, Hartheim; Sonntag, 13.Dezember, 18 Uhr, Pur Pur Bar, Müllheim. Die CD gibt es bei den Konzerten für fünf Euro zu kaufen.

Zur Person: Wolfgang Gerbig ist auf der Bühne der Liedermacher "Woger". Der 55-Jährige lebt in Tunsel, ist verheiratet und hat zwei Kinder.

 

Live Auftritt bei baden fm Freiburg im Interview mit Julica Goldschmidt bei Ihrer Sendung regiosound am Do. 15.Okt.2015:

 

Auftritt beim open mic im Cafe Parterre in Basel

Ein wirklich cooler Abend. Tolle KollegInnen aus der Schweiz kennengelernt. Tolles Publikum. Absolute Stille bei den Songs. Das waren echte ZuhörerInnen. Danke an die Organisatoren des open mic im Cafe Parterre in BAsel!
Danke an die tollen Fotos von Benno Huntzinger! Mehr Fotos 

Montagsdemo am 21.September in Müllheim

 
Danke an Euch, die gekommen sind und aufmerksam zugehört haben

CD Studioaufnahme in Basel. 

Am 28. August waren Dirk und ich bei Ramon im Helium Record Studio. Nach 15 Stunden Marathon Aufnahmesession hatten wir 6 Songs im Kasten. Ein paar Overdubs und Korrekturen, dann ist die CD masterfertig. Es war sehr entspannt. Wir freuen uns nun auf das Produkt. Sobald die Master CD fertig ist, werden 300 Exemplare bestellt. Wir haben auch schon eine Zusage, die CD bei Julica Goldschmidt von baden fm vorstellen  zu können. Ausserdem wird die CD dann zu den Juroren der Liederbestenliste geschickt. Spannend!!!

 

Percussion Einspielungen zu "Irgendwann wird es Zeit". Wird das ein Radiohit? (Scherz....)

  

Ramon ermutigt mich die Flute bei "Ich dreh mir diese Welt" einzuspielen...

 

Tolles Konzert im Sinnenhof:

Schön war´s im Sinnenhof von Peter und Karin Graef in Ballrechten Dottingen. Ca 100 Leute kamen zum Hofsinnenkonzert am letzten Freitag. Die Resonanz auf meine Songs war sehr positiv. Schade, da wären einige CD verkauft worden. Fotos kommen vielleicht noch....?
Vielen Dank an Euch beiden!!!
 
 

Strassenkünstlerfest in Hasslach/Ortenau

Auftritt im  "Sommerloch" war schön!. Dirk und ich spielten in der historischen Innenstadt unsere Song im Stundentakt. Nette Leute kennengelernt und ein paar gute Kontakte geknüpft. Leckeres und reichliches Essen war ein Plus der Veranstalter. 

  

Auftritt im Mehlsack in Emmendingen:

Samstag, 30.Mai 2015: Eine Stunde habe ich zusammen mit Dirk Herzig an Klavier und Akkordeon ein paar Lieder aus meinem Programm gespielt. Den Leuten hat es sehr gut gefallen. Wieder eine Bestätigung, dass ich mit meinen Songs positve Wirkungen erzielen kann und die Menschen bewege. Motiviert mich zum Weitermachen! Leider gibt es keine Fotos vom Auftritt. Danke an Max, dem Veranstalter und an alle die, die da waren!!! Jetzt heißt es, weitere Auftritte zu spielen. 
 

 

Mein Erlebnis bei der Akustik Slam in der Mensa Bar Freiburg:

Es war eine ganz andere Form eines Auftritts. Ein Wettbewerb. Ein Slam, organisiert vom Studentenwerk der Uni in Freiburg. Es war nur ein Vorausscheidung mit insgesamt noch 4 anderen Musikern und Musikgruppen. Die Jury meldete sich freiwillig aus dem Publikum und durfte jedem Künstler Punkte vergeben. Nach dem Losziehen, bekam ich doch glatt die Nummer eins und durfte beginnen. Meine drei Songs kamen nach anfänglicher technischer  Panne ganz gut an. Als Oldie und "alter Hase" bekam ich dann aber von den jungen Studenten nicht wirklich viele Punkte. "Tote Hosen Coverer", "Songwriter mit Witz", "Elektroband in Akustik Slam" und A capella Studis bekamen dann am Ende viel mehr Punkte. Es war aber eine nette Erfahrung! Ihr könnt Euch das mal anschauen: www.youtube.com/watch?v=F6fBWmd9u7w

 

Kleines Resumee über die Premiere:

Es war für mich ein wichtiges und sehr schönes Ereignis. Ein eigenes Programm mit 20 Liedern. Lieder, die mir aus dem Herzen gekommen sind. Lieder, die über Dinge handeln, die mich bewegen. Lieder, deren Themen meine Lebenswelt betreffen und LIeder über Menschen, die mein Leben auch mitbestimmen. Solche Lieder will man nicht in einem Biergarten als Hintergrundmusik singen oder auf Partys schmettern. Diese Lieder erfordern ein aufmerksames Publikum. Mein erstes Dankeschön geht an das aufmerksame Publikum. Euch allen, die an diesen Abend dabei waren, zolle ich ein großes Dankeschön für Eure Aufmerksamkeit, Eure Bereitschaft zum Zuhören!
 
Ich habe meine Lieder zur Gitarre und zum Klavier geschrieben. Die, die mit ihren musikalischen Ideen, meine Lieder aufgepeppelt haben und dafür gesorgt haben, dass ein musikalisch abwechslungsreicher Spannbogen im Proramm entsteht, waren an diesem Abend meine wichtigsten Begleiter: Dirk am Klavier und am Akkordeon, Fabian an den Percussions und Drums und Sebastian am Bass und an der Gitarre. Vielen Dank Euch tollen Musikern! Vielen Dank auch an Philip, der dafür gesorgt hat, dass es einen angenehmen und gut hörbaren Sound im Litschgi Keller gab. 
 
Mein Dank gilt auch an Susanne Berkemer vom KA Bad Krozingen, die uns den Keller vermittelt hat und auch für die Werbung in den kommunalen Blättern sorgte. Danke ebenfalls an Mathias Wagner  und Stefan Fauser, die mich als  Sponsoren unterstüzt haben. Und ein großes Dankeschön gilt auch den Helferinnen Nicole, Jana und vor allem meiner Frau Christine, die mich auch im Vorfeld der Premiere immer sehr unterstützt hat.
 
 

Zu Gast in der Redaktion der Badischen Zeitung in Bad Krozingen:

Botschaft ohne Zeigefinger

Am Samstag spielt der Liedermacher Wolfgang Gerbig – Woger – im Bad Krozinger Lischgikeller.

Wolfgang Gerbig, alias Woger, spielt im Lischgi-Keller. Foto: S. Müller

BAD KROZINGEN (sam). Hätte er die Gitarre nicht bekommen, die er sich zur Erstkommunion gewünscht hat, säße Wolfgang Gerbig heute wohl mit einer Klarinette im Orchestergraben. So aber steht er am Samstag, 16. Mai, im Litschgi-Keller auf der Bühne, um gemeinsam mit seinem Publikum nach einer Antwort zu suchen auf die Frage "Warum warten?" Das mit dem Warten ist ohnehin nicht so ganz sein Ding. Schon als junger Mann, als er in den 80er-Jahren aus dem Ruhrpott zum Lehramtsstudium in Sport und Germanistik nach Freiburg kam, mischte Woger – so Gerbigs Künstlername – in der Liedermacherszene mit, trat im Folk- und Bluesclub auf und schrieb eigene Songs, die mal politisch, mal gesellschaftskritisch waren. Dabei stellte der heute 56-jährige Wahl-Schliengener, der das Neuenburger Kinder- und Jugendbüro leitet und auch als Schulsozialarbeiter arbeitet, fest, dass so mancher Konzertbesucher bei seinen Liedern in sich ging. So war es auch bei seinem Auftritt kurz nach Fukushima auf dem Stühlinger Kirchplatz in Freiburg. "Da habe ich gemerkt, dass ich ein Publikum für meine Botschaft habe, dass ich die Menschen im Herzen ansprechen kann, und zwar ohne den moralischen Zeigefinger zu heben."

Es gehe ihm um die alltäglichen Themen, die alle bewegen. "Ich will den Zuhörern mit meinen Liedern rationale und emotionale Impulse geben." Woger sieht sich als Traditionalist der deutschen Liedermacherszene. Im Gespräch fallen Namen wie Reinhard Mey, Werner Lämmerhirt oder Franz-Josef Degenhardt, dem Woger Ende der 90er-Jahre persönlich begegnete. Ein inspirierendes Erlebnis: "Weiter machen, gut so", habe der Schmuddelkinder-Erfinder ihn mit Schulterklopfen bestärkt.

In den vergangenen Jahren hat Woger immer wieder Songs verfasst, sich mit Fukushima, Fessenheim oder der Pegida-Bewegung auseinandergesetzt, doch es gibt auch Stücke mit leiser Ironie im neuen Repertoire und eine Hommage an das Markgräflerland. Aufmerksamen Besuchern wird am Samstag vielleicht auch die kleine Friedenstaube auffallen, die auf Wogers Gitarre flattert, oder das breite Griffbrett. Diese Details gehören nicht zur Konfirmationsgitarre. Woger spielt im Litschgi-Keller, begleitet von Pianist Dirk Herzig, Drummer Fabian Meier sowie Sebastian Pietrowiak am Bass und der Gitarre, auf einem Instrument, das der Kaiserstühler Gitarrenbauer Matthias Wagner eigens nach den Wünschen des Künstlers angefertigt hat.

Info: Samstag, 16. Mai, 20 Uhr, Litschgi-Keller, Bad Krozingen. Karten gibt es beim Kulturamt und in der Buchhandlung Pfister. Samstag, 30. Mai, gastiert Woger im Mehlsack in Emmendingen.

Wolfgang Gerbig im Internet: https://www.woger.eu

 
WoGer zu Gast in der Krozinger Redaktion des Rebland Kuriers:
 
WoGer live im freien Radio Wiesental:
hier der Link zum Radio Interview am Montag, 04. Mai 2015:

Auftritt im Artjamming Cafe Freiburg

Es war gut besucht im Artjamming Cafe in der Günterstalerstrasse. Junge und ältere Musiker und Liedermacher waren gekommen. Das Niveau der Musiker war sehr unterschiedlich. Verständlich aber für mich sehr schade war die Spielzeit. Ich hätte mir statt 20 Minuten gerne 30 Minuten gewünscht, da ich nach dem 4. Lied dann schon wieder gehen mußte. Trotzdem war es eine gelungen "offene  Bühne" und ich sage hier nochmal: Vielen Dank an Peter Graef und seine Freunde für die Organisation.

 

Erstes "Warum warten? - Konzert in Freiburg: am Freitag, 27.Februar 2015 um 20.30 Uhr in Hofcafe Corosol

Ein schöner Abend war´s!!!

Danke allen Freunden und Bekannten, die zu meinem ersten Konzert gestern abend ins Hofcafe Corosol gekommen sind. Es war sehr angenehm vor einem zuhörendem aufmerksamen Publikum zu spielen, was mir viel von meiner Nervösität genommen hat. Für mich war es das erste eigene Konzert nach über 20 Jahren, was ich gespielt habe. Vielen herzlichen Dank auch an meinen Freund Dirk Herzig, der mich wie immer sehr einfühlsam am Klavier, am Akkordeon und mit seinem Gesang begleitet hat. Es wird Ausschnitte dieses Konzertes als Video geben, welches ich nach Fertigstellung sofort auf die Homepage laden werden.

 

Badische Zeitung

"Nicht mit erhobenem Zeigefinger"

BZ-INTERVIEWmit dem Markgräfler Liedermacher Wolfgang Gerbig über die Frage, was politische Lieder bewegen können.

Wolfgang Gerbig wagt sich als Liedermacher sowohl an Politisches als auch an Persönliches. Foto: Jacob

NEUENBURG AM RHEIN. Wenn am kommenden Sonntag vor dem Atomkraftwerk Fessenheim die Veranstaltung Widerstand in Concert über die Bühne geht, wird auch der Markgräfler Liedermacher Wolfgang Gerbig mit von der Partie sein. Mit ihm sprach Julia Jacob über die Kraft des gesungenen Wortes, musikalische Vorbilder und die Liedermacher-Szene in der Region.

BZ: Die Liedermacher-Szene ist in Deutschland mit der Anti-Atom-Bewegung groß geworden. Auch Sie reihen sich mit Ihrem Auftritt am Sonntag in diese Tradition ein. Was macht den Reiz dieser Kunstform für Sie aus?

Gerbig: Ich würde mich nicht unbedingt als klassischen Liedermacher bezeichnen. Meine Texte sind nicht nur politisch, sondern auch gesellschafts- und sozialkritisch. Andererseits verarbeite ich auch meine eigene Biographie in meinen Liedern. Kurz: Ich schreibe Lieder über Themen, die mich bewegen. Dazu zählt auch das Atomkraftwerk in Fessenheim, das nicht nur für mich, sondern für viele Menschen in der Region eine Gefahr darstellt.

BZ: Welche Rolle hat die Anti-Atombewegung in Wyhl für Sie gespielt?

Gerbig: Das war leider vor meiner Zeit, allerdings habe ich den Liedermacher Walter Moosmann, der dem Widerstand gegen den Bau eines Atommeilers am Kaiserstuhl mit seinen Liedern eine Stimme verliehen hat, noch kennengelernt.

BZ: Glauben Sie, dass Lieder etwas bewegen können?

Gerbig: Ein Schlüsselerlebnis war für mich ein Auftritt, den ich auf dem Stühlinger Kirchplatz in Freiburg kurz nach der Atomkatastrophe von Fukushima hatte. Während ich gespielt habe, habe ich gemerkt, wie einige im Publikum in sich gegangen sind, manche haben auch mitgesungen. Das war ein bewegender Moment. Ich habe für mich aber auch festgestellt, dass man nicht den moralischen Zeigefinger heben darf. Es geht nicht darum, zu sagen: So muss es laufen. Ich will beschreiben, was ich wahrnehme und was die Menschen in ihrem Leben anspricht. In der Situation nach Fukushima waren die Menschen hier in der Region schockiert und in Sorge und das habe ich aufgegriffen. Grundsätzlich suche ich mir Themen, die etwas mit meiner Lebensrealität zu tun haben. Auch wenn ich mich daran störe, würde ich jetzt nicht über die Anti-Islambewegung Pegida singen.

BZ: Wie sind Sie zum Liedermachen gekommen?

Gerbig: Schon zu Schulzeiten habe ich mich mit Liedern von Hannes Wader entspannt. Sein Liederbuch habe ich hoch und runter gespielt. Heute ist es schon ganz zerfleddert, aber ich habe es noch. Später während meines Studiums in Freiburg, das war in den 80er-Jahren, gab es den Folk- und Blues-Club zu dem auch der Fuchsbau gehörte. Dort habe ich auf der offenen Bühne ein paar Jahre mitgemacht. Als das Jazzhaus kam, ist die Szene dann aber so nach und nach weggebröckelt. Dazu muss man allerdings sagen, dass Freiburg und Südbaden überhaupt nie eine Hochburg für Liedermacher war. Nach dem Einbruch, den die Szene allerorts Ende der 80er-Jahre erlebt hat, sind eigentlich nur die Urgesteine übrig geblieben.

BZ: Welche Liedermacher-Urgesteine zählen zu ihren musikalischen Vorbildern?

Gerbig: Sehr beeindruckt hat mich die Begegnung mit Franz-Josef Degenhardt. Mit seinem Sohn Jan und anderen haben Musikern habe ich 1989 das Programm von Heine bis Heute auf die Bühne gebracht. Damals wurde ich auch mal zu Franz-Josef Degenhardt nach Hause eingeladen. Abends hat er mir auf die Schulter geklopft und so was gesagt wie ’weiter machen, gut so’. Das hat mich sehr ergriffen und war in meinem Leben als Liedermacher sicherlich ein einschneidendes Erlebnis.

BZ: Wo findet ein Mann mit seiner Gitarre heute sein Forum, abgesehen von Protestkundgebungen?

Gerbig: Ich habe in letzter Zeit viel über die Liedermacher-Szene recherchiert. Berlin ist eine gute Anlaufstelle, Dresden auch. In Südbaden hingegen gibt es relativ wenig. Ich bin hier bislang eigentlich nur auf zwei Musiker gestoßen, die bereits eine CD aufgenommen haben. Eine richtige Szene gibt es meiner Ansicht nach nicht, die meisten Musiker dieses Genres bleiben etwas im Verborgenen. Das würde ich gerne ändern. Ich würde gerne ein kleines Liedermacher-Festival in der Region etablieren.

BZ: Heute spricht kaum mehr jemand von Liedermachern. Der Begriff Singer-Songwriter ist an seine Stelle gerückt. Wo ordnen Sie sich ein?


Gerbig: Das Singer-Songwritergenre ist die amerikanische Variante des Liedermachers, wenn man so will. Es ist nicht unbedingt politisch, aber durchaus gesellschaftskritisch. Auch ich verarbeite in meiner Musik verschiedene Einflüsse und bin nicht zwangsläufig politisch. Trotzdem bezeichne ich mich gerne als Liedermacher.
 

Wolfgang Gerbig (55), Leiter des Neuenburger Kinder- und Jugendbüros, ist der Liedermacher Woger. Mehr unter https://www.woger.eu oderhttps://www.facebook.com/wo.ger.7

 

-----------------------------------------------------------------------------------------------------

Am Sonntag, 11. Januar startet am Info Center des AkW Fessenheim ein Konzert der besonderen Art: "Widerstand in Concert". Ich werde gleich als erstes um ca 12.15 Uhr das Konzert mit einigen meiner Songs aus dem Programm "Warum warten?" eröffnen. Ich freue mich, wenn ihr vorbei kommt!!!

RegioTrends

Widerstand in Concert“ gegen den Weiterbetrieb des AKW Fessenheim. Schweigeminute und Gedenken für die Opfer der Terroranschläge in Paris.

Didier Nocus der die Veranstaltung moderierte, erklärte: „Die Journalisten von Charlie Hebdo waren immer sehr kritisch gegen Atomkraft und ich bin sicher es ist in ihrem Sinne das Protestkonzert nicht abzusagen. Zudem sind Atomkraftwerke, insbesondere das AKW Fessenheim mit seinen ungeschützten Brennelementebecken, sehr gefährliche Anschlagsziele für Terroristen“. Das Konzert war auch eine Hommage an die Journalisten von Charlie Hebdo.
 
Auch die Landtagsabgeordnete Bärbl Mielich trug ein Schild mit der Aufschrift „Je suis Charlie“ als Zeichen ihrer Betroffenheit und brachte ihr Mitgefühl mit den Opern der Terroranschläge von Paris zum Ausdruck. Sie versicherte, sich weiterhin für die Stilllegung des AKW Fessenheim einzusetzen und äußerte die Hoffnung auf dessen baldige Stilllegung. „Die Sicherheit des AKW Fessenheim ist nicht gewährleistet, es muss stillgelegt werden“, erklärte sie. Auch die Landesregierung, insbesondere Umweltminister Franz Untersteller, werde jede Möglichkeit nutzen, sich bei der französischen Regierung für eine Stilllegung des AKW einzusetzen. 
 
„Wenn irgendwann einmal der Rheingraben fängt wild an zu beben werden tausende von Menschen in Strahlengefahr schweben!“ sang Wolfgang Gerbig in einem seiner Lieder im Hinblick auf die Gefährdung der ganzen Region durch das AKW Fessenheim. „Abschalten, aussteigen – Kernkraft adieu! Solardach und Windrad anstatt AKW“ forderte der Sänger und Liedermacher Theo Ziegler in einem seiner Songs und Les Bure Haleur begeisterten mit ihrer Musik und ihren Lieder ebenfalls die Protestversammlung. 
 
In den Pausen zwischen der Musik erklangen immer wieder Sprechchöre, die „Fessenheim stilllegen jetzt!“ forderten. Neben der Bühne hing ein Transparent mit der Ankündigung: „Kein ruhiges Markgräflerland bis das AKW Fessenheim abgeschaltet ist!“ Der Protest wird denn auch weiter gehen, so lange das AKW Fessenheim in Betrieb ist und die Region bedroht.
 
__________________________________________________________________________________________
 

"Warum warten?"

Aktuelles und neues Programm - Lieder über Menschen, Politik und Zeit!

18 eigene Lieder aus den letzten Jahren, aber auch aktuell und neu gechrieben. Das Programm wird ca zwei Stunden lang sein. In der Mitte gibt es eine Pause.

Bei meinem Programm werde ich begleitet von

Dirk Herzig  -  Klavier, Keyboards, Gesang
Fabian Maier  -  Drums, Percussions, Gesang
Achtung: Wir suchen dringend einen E und/oder Kontrabassisten (der auch singen kann)!!!

Das Programm kann personell und musikalisch flexibel gestaltet werden. Ich werde sowohl alleine, als auch mit einem oder 2-3 Musikern auftreten können. Wenn ich alleine auftrete, begleite ich mich technisch vereinzelt mit einer RC 30 Loop Station, auf der live eingespielte Instrumente digital gespeichert sind und während der Songs dazu gespielt werden können.

Die Premiere ist voraussichtlich am 16. Mai 2015 im Litschgikeller in Bad Krozingen! Näheres dazu wird rechtzeitig bekanntgegeben.

Eine CD Aufnahme mit den schönsten Songs des Programmes ist für 2015 geplant!

Gerne spiele/n ich/wir in Absprache auf einer angemessenen lokalen Anlage. Es wäre schön, wenn die Bühne eine Lichtanlage hat. Wir sind aber auch in der Lage, eine eigene Ton- und Lichtanlage mitzubringen. Bei größeren Veranstaltungen würden wir eventuell einen eigenen Tonmischer mitbringen.

Markgräflerland, 24. Oktober 2014

Kontakt